Wenn der Verstorbene evangelisch war …

wird eine Pfarrerin oder ein Pfarrer zunächst mit den Angehörigen ein Gespräch führen und dann die Beerdigung halten. Bei Menschen, die in Haaren, Verlautenheide oder im Gebiet der Jülicher Straße gewohnt haben, tut dies Pfarrerin Silke Halfmann von der Christuskirche.

Das Gespräch mit den Angehörigen soll ihnen die Möglichkeit geben, vom verstorbenen Menschen zu erzählen, ihrer Trauer Worte zu geben und den Ablauf der Andacht zu besprechen. Manche wünschen sich bestimmte Lieder oder berichten von Lieblingsversen der Verstorbenen, oder gestalten durch eigene Worte die Abdacht mit. Der Trauergottesdienst findet meistens in der Friedhofskapelle statt. In Haaren kann er aber auch in der Christuskirche gehalten werden. Gerade bei einer Einäscherung ziehen es manche vor, eine Trauerfeier mit Sarg in der Kirche zu halten und die Beisetzung der Urne dann zu einem späteren Zeitpunkt in kleinem Kreise zu vollziehen.

Im Sonntagsgottesdienst nach der Beisetzung wird der/des Verstorbenen in der Fürbitte im Gottesdienst gedacht. Einmal im Jahr laden wir außerdem die Angehörigen zu einem besonderen Gottesdienst ein: Am Sonntag vor dem 1. Advent – am sogenannten Totensonntag – verlesen wir die Namen der Verstorbenen des zurückliegenden Jahres und entzünden für jede/n eine Kerze.